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Aufgaben des ÖGD
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Was ist der Öffentliche Gesundheitsdienst – und was macht er?
Der Öffentliche Gesundheitsdienst Baden-Württemberg, kurz ÖGD, ist die tragende Säule der öffentlichen Gesundheit in Baden-Württemberg. Der ÖGD schützt die Gesundheit der Bevölkerung durch Infektionsschutz, Meldewesen, Hygieneüberwachung, Prävention und Beratung. Die Aufgaben reichen von der Trinkwasserkontrolle und Krankenhaushygiene bis zur Gesundheitsförderung in Kitas und Schulen. Der ÖGD bietet Beratung zu Impfungen und Auslandsreiseimpfungen, führt Schuleingangsuntersuchungen und Reihenuntersuchungen durch und berät zu Kindergesundheit, Beratung für Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen, psychischer Gesundheit und STI. Lokale Gesundheitstage, Schulprojekte und Netzwerke sowie Themen wie Umweltmedizin runden das Bild ab.
Die Behörden des ÖGD Baden-Württemberg
Der ÖGD Baden-Württemberg ist keine Gesundheitsbehörde an einer Adresse, sondern ein starkes Netzwerk. Die 38 Gesundheitsämter in den Stadt- und Landkreisen sind als untere Gesundheitsbehörden direkt vor Ort. Weitere Behörden des ÖGD sind das Sozialministerium Baden-Württemberg als oberste Gesundheitsbehörde, die Regierungspräsidien Baden-Württembergs als höhere Gesundheitsbehörden sowie das Landesgesundheitsamt (LGA) als landesweit zuständige fachliche Leitstelle. Öffentliche Gesundheit in Baden-Württemberg ist also Teamarbeit – sie umfasst Einrichtungen der Gesundheitsverwaltung auf kommunaler- und Landesebene mit einer Schnittstelle zur Bundesebene.