Der ÖGD in Baden-Württemberg – Aufgaben einfach erklärt

Gemeinsam für ein gesundes Baden-Württemberg

Der Öffentliche Gesundheitsdienst 
in Baden-Württemberg

Wir schützen die Gesundheit von allen

Gesundheits-Schutz ist unsere wichtigste Aufgabe. Wir schützen die Menschen in Baden-Württemberg vor ansteckenden Krankheiten. Wir überwachen die Hygiene. Wir schützen auch vor schädlichen Umwelteinflüssen. Und wir kümmern uns um die Gesundheits-Risiken durch den Klimawandel. Wir erkennen Risiken früh. Wir handeln schnell. Wir sind direkt vor Ort bei den Menschen.

Wir helfen Menschen

Wir beraten und unterstützen Menschen in allen Lebenslagen. Wir beraten zum Beispiel zu HIV und anderen übertragbaren Krankheiten. Wir kümmern uns um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Wir machen Untersuchungen bei Kindern – zum Beispiel beim Schuleintritt. Wir sorgen für die Zahn-Gesundheit von Kindern und Jugendlichen. Wir erstellen auch medizinische Gutachten. Diese Gutachten helfen Behörden, Gerichten und einzelnen Menschen.

Wir klären auf und vermitteln Wissen

Gesundheits-Förderung beginnt mit guten Informationen. Wir schreiben Berichte über die Gesundheit der Bevölkerung. Wir planen Gesundheits-Konferenzen in den Gemeinden. Wir arbeiten daran, dass verschiedene Bereiche besser zusammenarbeiten. So treffen Verantwortliche bessere Entscheidungen für die Gesundheit der Menschen. Die rechtliche Grundlage für unsere Arbeit sind klare Verwaltungs-Strukturen und die Aufgaben der Gesundheitsämter nach dem Gesundheitsdienstgesetz.

Struktur des ÖGD in Baden-Württemberg 

Der ÖGD ist keine einzelne Behörde. Er ist ein starkes Netzwerk aus vielen Fachleuten. Sie arbeiten auf kommunaler- Ebene, auf Landes-Ebene und auf Bundes-Ebene. Alle arbeiten gemeinsam daran, dass Gesundheit keine Glücks-Sache ist.

11 Millionen Menschen in Baden-Württemberg

Sozialministerium

Gesundheitsämter

Regierungs­präsidien

Landes­gesundheitsamt

Struktur des ÖGD in Baden-Württemberg

Die Grafik zeigt die hierarchische Struktur des Öffentlichen Gesundheitsdienstes:

  • Oberste Behörde: Sozialministerium, inklusive Landesgesundheitsamt
  • Zwischenbehörden: 4 Regierungspräsidien
  • Untere Behörden: 38 Gesundheitsämter auf lokaler Ebene

Diese Struktur ist für die Versorgung von 11 Millionen Menschen in Baden-Württemberg zuständig.

11 Millionen Menschen in Baden-Württemberg

Sozialministerium

Gesundheitsämter

Regierungs­präsidien

Landes­gesundheitsamt

Das Sozialministerium Baden-Württemberg

Das Sozialministerium ist die oberste Gesundheits-Behörde in Baden-Württemberg. Hier laufen alle wichtigen Fäden zusammen.

Die vier Regierungs-Präsidien

Die 4 Regierungs-Präsidien sind in Stuttgart, Karlsruhe, Freiburg und Tübingen. Sie sind die mittlere Ebene im ÖGD. Sie koordinieren die Arbeit in ihrer Region.

Das Landes-Gesundheitsamt

Das Landes-Gesundheitsamt heißt kurz LGA. Es ist die fachliche Leitstelle für ganz Baden-Württemberg. Es berät die Gesundheitsämter. Es untersucht Proben in seinem eigenen Labor. Bei schwierigen Situationen hilft es schnell. Zum Beispiel bei gefährlichen Krankheiten oder in Katastrophen-Fällen.

Die 38 Gesundheitsämter

Die 38 Gesundheitsämter sind als untere Gesundheitsbehörden nah bei den Menschen. Sie beraten, schützen und helfen  – im Alb-Donau Kreis, Bodensee-Kreis, Esslingen, Freiburg, Heidelberg, Karlsruhe, Ludwigsburg, Mannheim, Reutlingen, Stuttgart, Tübingen, Ulm, Zollern-Alb Kreis und vielen weiteren Stadt- und Landkreisen in ganz Baden-Württemberg.

Wirklich etwas Bewegen

Entdecke, welche Karrieremöglichkeiten der ÖGD für dich bereithält.

Mein Job im ÖGD 

Was bewegt Menschen dazu, im ÖGD zu arbeiten? Mitarbeitende aus ganz Baden-Württemberg erzählen aus ihrem Alltag. Ehrlich und persönlich.

Katrin

Ich arbeite gerne im ÖGD, weil meine Kolleginnen und Kollegen sehr nett sind.
Das macht die Arbeit leichter.
Gut finde ich auch: Ich kann in Teilzeit arbeiten.
So habe ich mehr Zeit für meine kleine Familie.

Katrin,
Juristin
Simone

In der Corona-Zeit habe ich mich beim Gesundheitsamt beworben.
Ich wollte mitarbeiten und helfen.
Heute macht mir die Arbeit viel Spaß.
Ich bringe Themen wie Gesundheit und Digitalisierung in der Behörde voran.
Das hilft der ganzen Gesellschaft.

Simone,
Verwaltungsfachwirtin
Anika

Ich wollte in der Prävention gegen HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen arbeiten.
Viele Menschen gehen damit nicht gern zum Arzt.
Beim ÖGD können alle Menschen Beratung und Informationen bekommen.
Das gilt für junge und alte Menschen.
Und es gilt für heterosexuelle und homosexuelle Menschen.

Anika,
Sozialarbeiterin

Was bedeutet der ÖGD für dich?

Entdecke, welcher Beruf zu dir passt und welche Einstiegs­möglichkeiten es in deiner Region gibt.

Arbeit, die zählt – und Vorteile, die überzeugen.

Der ÖGD ist mehr als ein Job. Er ist ein sicherer Arbeitsplatz, der zum Leben passt.

Sicher. Langfristig. Mit Perspektive.

Der ÖGD bietet einen verlässlichen Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst. Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann auch verbeamtet werden.

Weiterbildung, die etwas bringt.

Es gibt interne und externe Fort-Bildungen. Auch die Führungs-Akademie Baden-Württemberg bietet Angebote. Im ÖGD können Sie sich fachlich und persönlich weiterentwickeln.

Mehr Urlaub, mehr Freiraum

Sie bekommen 30 Tage Urlaub im Jahr. Dazu gibt es Sonder-Urlaub und freie Tage an Heiligabend und Silvester. Auch Gleit-Tage sind möglich. Und wer möchte, kann eine längere Auszeit nehmen. Das nennt man Sabbatical.

Familie und Beruf – beides geht

Der ÖGD unterstützt Sie, wenn das Leben mehr verlangt als der Job. Sie können Elternzeit nehmen. Es gibt Hilfe bei der Kinder-Betreuung. Auch die Pflege von Angehörigen wird unterstützt. Das Sozialministerium und mehrere Landkreise sind offiziell zertifiziert für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Faire Bezahlung mit Extras

Ihr Gehalt richtet sich nach dem Tarif-Vertrag der Länder. Das heißt kurz TV-L. Dazu gibt es eine jährliche Sonder-Zahlung. Und eine betriebliche Alters-Vorsorge über die VBL. VBL bedeutet: Versorgungs-Anstalt des Bundes und der Länder.

Nachhaltig unterwegs.

Es gibt einen Zuschuss zum Job-Ticket BW. Das ist ein vergünstigtes Ticket für den öffentlichen Nahverkehr. Oder Sie nutzen Fahrrad-Leasing über JobBike BW. So ist der Weg zur Arbeit einfach und umweltfreundlich.

Flexible Arbeitszeiten

Die Arbeitszeiten sind flexibel. So lässt sich die Arbeit gut mit dem Privatleben vereinbaren.

Noch mehr Vorteile.

Viele Landrats-Ämter in Baden-Württemberg bieten noch mehr. Zum Beispiel eine Kantine, ein Eltern-Kind-Büro oder eine Betriebs-Kita. Auch Sport- und Gesundheits-Angebote gibt es an vielen Standorten.

Fragen & Antworten

Matthias Baumer

Beratungsstelle ÖGD

Max Suminer

Beratungsstelle ÖGD

Was ist der Öffentliche Gesundheitsdienst? Und was macht er?

Der Öffentliche Gesundheitsdienst in Baden-Württemberg heißt kurz ÖGD. Der ÖGD schützt die Gesundheit aller Menschen im Land. Er macht sehr viele verschiedene Dinge. Zum Beispiel schützt er vor ansteckenden Krankheiten. Er überwacht die Hygiene in Krankenhäusern und Kantinen. Er kontrolliert das Trinkwasser und die Lebensmittel. Er bietet Impfungen an – auch für Auslands-Reisen. Er untersucht Kinder beim Schuleintritt. Er berät zu Themen wie Sucht, Behinderung und psychische Gesundheit. Er fördert die Gesundheit in Kitas und Schulen. Er kümmert sich auch um Umwelt-Medizin und schädliche Stoffe im Boden.

Welche Behörden gehören zum ÖGD in Baden-Württemberg?

Der ÖGD ist kein einzelnes Amt. Er ist ein starkes Netzwerk aus vielen Behörden. Es gibt 38 Gesundheitsämter in Baden-Württemberg. Sie sind direkt vor Ort in den Städten und Landkreisen. Das Sozialministerium Baden-Württemberg ist die oberste Gesundheits-Behörde im Land. Die Regierungs-Präsidien sind die mittlere Ebene. Das Landes-Gesundheitsamt ist die fachliche Leitstelle für ganz Baden-Württemberg. Alle arbeiten zusammen – auf kommunaler Ebene und auf Landes-Ebene mit einer Schnittstelle zur Bundes-Ebene. Öffentliche Gesundheit in Baden-Württemberg ist Teamarbeit.